Familiäre Beziehungen verbinden uns mit dem kleinen Ort Pakao Macka im Süden Senegals, in der Casamance.
Der Anteil der Landwirtschaft an der Gesamtwirtschaft des Landes ist sehr hoch. Insbesondere in der Casamance leben 71% der Haushalte von der Landwirtschaft.
Pakao Macka ist ein Ort mit ca. 1000 Einwohnern, die hauptsächlich von der Landwirtschaft leben.
Die Männer kümmern sich um die großen Felder für den Verkauf.
Die Frauen sind zuständig für ihre Gärten und die Felder, auf denen das Getreide für den Eigenbedarf wächst.
Die Verarbeitung der gesamten Ernte ist jedoch Aufgabe der Frauen.
Weil es im Dorf keine Getreidemühle gibt, sind die Frauen stundenlang zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs, damit ihr Getreide geschält und gemahlen wird.




Eine Getreidemühle im Ort kann in einer Hütte neben dem Gemischtwarenladen aufgestellt werden.
Da kein Strom vorhanden ist und ein Betrieb mit Solarzellen aufgrund der benötigten Stromstärke nicht möglich ist, muss die Mühle bis zur Elektrifizierung des Dorfes über einen Dieselgenerator betrieben werden.
Die Mahlkapazität liegt bei 400 – 600 kg/h. Somit kann das gesamte Getreide des Dorfes, aber in Zukunft auch darüber hinaus gemahlen werden.
Von den Nutzerinnen wird für den Mahlvorgang ein kleiner Betrag eingehoben, wie er auch im nächsten Dorf zu entrichten wäre. Diese Einnahmen werden von einem Komitee gemeinsam verwaltet und für den Einkauf von Diesel, die Wartung und eventueller auftretender Reparaturen der Mühle genutzt. Die Anschaffungskosten von Mühle und Generator liegen bei 4500 bis 5000€.
Mit deiner Spende kannst du uns helfen, dass wir die Lebensumstände der Frauen in diesem kleinen Dorf wesentlich erleichtern können.
Statt Lasten zu schleppen und mehrere Stunden gefährliche Wege zurück zu legen, bleibt ihnen Zeit und Kraft für weitere wirtschaftliche Entwicklung.


Vor zwei Jahren hat Fam. Rauter in Privatinitiative einen neuen Brunnen im Dorf finanziert, der in entsprechender Tiefe klares, sauberes Wasser fördert.
Durch ein Solarzelle kann auch eine elektrische Pumpe betrieben werden, die das Wasserholen zusätzlich erleichtert.
Durch den neuen Brunnen sind die Krankheiten im Dorf erheblich zurückgegangen.
Die Frauen müssen nicht mehr die gefüllten Kübel per Hand nach oben ziehen. Zur Bewässerung der Gärten wird der alte Brunnen dennoch weiterhin genutzt.
MITEINANDER investieren wir in Menschen, damit Not begegnet wird und wir FÜREINANDER sorgen und Zukunft möglich wird.
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